Wenn ich groß bin, werde ich…

Du fragst dich, was ich eigentlich beruflich mache? Ja, da sind wir ja schon zu zweit, das frage ich mich nämlich manchmal auch 😉 Scherz beiseite, ist es nicht ein Klischee, dass man als Kind davon träumt Ärztin, Ballerina oder Stewardess zu werden? Wenn man noch ein Kind ist, erscheint einfach ALLES möglich. Wenn ich groß bin, werde ich Astronautin.

Doch irgendwann kommt der Moment in dem man eine Richtung einschlagen muss. In dem alle erwarten, dass du weißt was du machen willst aus deinem Leben. Der Moment kam bei mir mit 15 Jahren. Also ungefähr 12 Jahre zu früh. 😉 Aber wie soll man mit 15 Jahren wissen, was man beruflich machen soll? Vor allem wenn man in der Schule mit dem Flow ging und nie wirklich die Möglichkeit hatte und auch nicht danach suchte, herauszufinden was man kann und was man will.

Letztendlich habe ich diese 12 Jahre – Ausbildung, längere Auslandsaufenthalte, Abi, Studium, private Tiefpunkte und was noch so alles passierte -gebraucht um jetzt hier zu sein. Um wo zu sein, fragst du dich? Hier zu sein und folgende Aussage zu treffen:

 

Wenn ich groß bin, werde ich…

Selbstständigkeit

…selbstständig!

Natürlich ist „selbstständig sein“ kein Beruf, sondern lediglich ein Weg oder eine Basis diesen auszuführen. Ein wenig mehr darüber, wie denn meine Selbstständigkeit aussehen wird, erzähle ich euch in den nächsten Abschnitten.

 

Warum ich mich für die Selbstständigkeit entschieden habe

Meine erste Festanstellung mit 19 Jahren habe ich aufgegeben, weil es mir zu langweilig wurde und ich die Welt sehen wollte. Die Welt war damals Australien und Neuseeland für mich. Während meinem Studium habe ich auch regelmäßig gearbeitet und auch ein Praktikum absolviert. Bei keinem dieser Jobs konnte ich mir vorstellen, das länger als ein Jahr zu machen. Es war mir zu monoton und ich kam mir in diesen festen Zeiten und Vorgaben immer eingesperrt vor. Mein letzter Job war ein wenig spannender. Absichtlich wollte ich nach meiner kleinen Weltreise etwas anderes ausprobieren. In der Kinderbetreuung in einem Hotel habe ich viel gelernt, nicht nur im Umgang mit den Kindern sondern auch über mich selbst. Aber trotzdem war für mich nach einem Jahr Schluss, ich wollte wieder ausbrechen. Ich habe mir den Kopf zerbrochen, wie soll das weitergehen? Jedes Jahr eine neue Anstellung suchen, weil mich nichts länger als ein paar Monate begeistert? Oder mich einfach damit zufrieden geben, dass es nun mal so ist, dass man nicht Feuer und Flamme ist für seinen Job? NEIN! Auf keinen Fall wollte ich das. Übrigens, du solltest das auch nicht 😉

Ich liebe meine Freiheit. Damit meine ich nicht nur die Freiheit, wann und wie lange ich will auf Reisen zu gehen. Vielmehr meine ich die Freiheit im Leben selbst, die Freiheit im Alltag. Ich möchte arbeiten was ich will und wann ich will. Denke nicht, ich sei faul und will nur reisen und nicht arbeiten. Ganz im Gegenteil: Ich will was leisten, aber etwas an das ich glaube. Ich wollte mir und meinem Leben nicht antun, 40 Stunden für jemanden zu arbeiten, der noch nie was von Mitarbeitermotivation noch von Work-Life-Balance gehört hat. Natürlich gibt es mittlerweile massenweise Unternehmen, die durchwegs eine tolle Philosophie haben. Aber lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin selbst einfach mein bester Boss 😉 Allein wie viel Smoothies ich im Büro bekomme 😉

 

Wo mich die Selbstständigkeit hinbringen soll

Jetzt hast du schon so viel erfahren, aber was ich wirklich mache, weißt du immer noch nicht. Dann wird es jetzt aber Zeit. Mein Start in die Selbstständigkeit ist zwar Vollzeit, aber ich lasse es ruhig angehen. Zunächst möchte ich mir mit der Tätigkeit als Virtuelle Assistentin ein Standbein aufbauen. Was das ist? Ganz einfach, das ist eine Bündelung verschiedener Dienstleistungen, welche online erledigt werden können. Dazu gehören klassische Büroaufgaben, wie Kalender- und E-Mail-Management, Recherche, Ablage und Dokumenterstellung. Des Weiteren beinhaltet die Tätigkeit auch Reiseplanung, Eventorganisation, Social-Media-Management, Blogpflege und weiteres. Da ich eine Ausbildung als Industriekauffrau und ein abgeschlossenes Tourismus-Management-Studium habe sind das jetzt am Anfang Aufgaben, welche ich ohne großen Aufwand erledigen kann.

Dabei soll es natürlich langfristig nicht bleiben, aber man soll ja klein anfangen. Generell ist dies auch eine Variante erstmal selbstständig zu werden ohne großes Startkapital zu brauchen. Wenn dies alles gut läuft, sieht man weiter. Ideen für eigene Projekte sind grundsätzlich da, aber das braucht alles Zeit und auch Kontakte.

Hast du schon mal von den digitalen Nomaden gehört? Ja? Dann kannst du zum nächsten Abschnitt weiterspringen 😉 Der Lifestyle der digitalen Nomaden wird immer beliebter und ist eigentlich ganz schnell erklärt. Das Einkommen wird über Online-Dienstleistungen oder Geschäfte generiert und dadurch ist man ganz ungebunden von einem Ort. Man kann praktisch ein Nomadenleben führen, wo immer man will. Auch ich bin ein Fan von der Vorstellung ortsunabhängig arbeiten zu können. Nicht weil ich unbedingt auswandern möchte, sondern weil ich einfach die Freiheit haben will, auch mal einen Monat, wo anders leben zu können. Kein Muss, aber ein Kann.

 

Selbstständigkeit

Warum mir die Vorstellung eines eigenen Business anfangs Angst machte

…oder eigentlich immer noch macht. Wie der Beitrag so schön sagt „Wenn ich groß bin“, doch bin ich schon groß? Wirkt für dich aus dem Munde einer 27-jährigen vielleicht ein wenig ungewöhnlich. Aber fühlt man sich oft nicht doch noch wie das kleine Mädchen, das davon träumt Astronautin zu werden? Außerdem wär es doch viel leichter morgens einfach ins Büro zu fahren, mehr oder weniger die Aufgaben vorgesetzt zu bekommen, abends heimzufahren. Das geregelte Gehalt jeden Monat zu erhalten, auch bei Urlaub oder Krankheit. Nicht ständig Existenzängste durchleben oder neue Kunden suchen zu müssen. Aber ist einfach immer besser? In diesem Fall nicht. Ein weiterer Punkt der mich zunächst von der Selbstständigkeit  zurückschrecken ließ, sind die Selbstzweifel. „Ich kann das nicht, ich kann dies nicht, die anderen können das besser, oh Gott was mach ich hier nur?“. Stark helfen tun mir hierbei einfach so geniale Menschen, wie beispielsweise Carina von Pink Compass und Um180 Grad. Carina hat praktisch auch bei 0 angefangen und sich nicht davon aufhalten lassen. Jemand anders hat vielleicht Erfahrung im Webdesign, dafür hat der so schlechte Organisationsfähigkeiten, dass sein Business trotzdem den Bach runter geht. Der Anfang ist nicht leicht, vor allem auch nicht die Kundensuche. Der Online-Markt ist nun mal global und Freiberufler aus Niedriglohnländern bieten dieselbe Arbeit für rund 30% deines Preises an. Das macht es schwerer, aber ohne Herausforderung wär das Leben doch langweilig, oder 😉

 

Was hat Ella Happylicious in Zukunft für einen Stellenwert bei mir

Wie betitelt es Sebastian von Wireless Life so schön: „Money Business“ vs. „Passion Business“. Also das letztere trifft auf Ella Happylicious dann wohl zukünftig zu. Den Blog würde ich jedoch gar nicht wirklich als Business bezeichnen, weil ich hier ja kein Einkommen erziele. Über die inhaltliche Auslegung von Ella Happylicious habe ich euch ja bereits erzählt. Mein Fokus wird nun hauptsächlich auf meiner Selbstständigkeit liegen, aber der Blog begleitet mich natürlich.

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Machst du dich auch gerade selbstständig oder denkst darüber nach? Melde dich gern bei mir – freue mich über Gleichgesinnte!

Falls du natürlich auf der Suche nach einer Virtuellen Assistentin bist, freue ich mich auch von dir zu hören (mehr Infos unter michaelaknab.jimdo.com)

 

Liebe Grüße <3

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