Porto & Umgebung: Portwein und jede Menge Regenschirme

Einen wunderschönen guten Tag euch allen,

wie ihr vielleicht an meinen Blogbeiträgen der letzten Monate gemerkt hab, fliege ich dieses Jahr auf der europäischen Reisewolke mit. Dieser Flow brachte mich jetzt auch nochmal ein wenig in den Süden und zwar nach Portugal.

Zusammen mit meiner Schwester ging es mit einem Mietwagen von Porto bis runter an die Algarve nach Faro. Meine Eindrücke der ersten Tage möchte ich heute mit euch teilen.

 

Die Entdeckungstour durch Porto

Das Zentrum von Porto, der zweitgrößten Stadt des Landes, kann man sehr gut zu Fuß ablaufen. Wer mich kennt oder einige meiner Berichte gelesen hat, weiß dass ich ziemlich gerne einfach drauflosgehe und schaue wo mich meine Intuition hinbringt. Das hat uns im Fall Porto zwar in einige Gassen geführt, in denen wir vielleicht nicht unbedingt freiwillig laufen wollten, aber letztendlich bekamen wir einen ganz guten Eindruck vom Aufbau der Stadt. Was uns bereits in Porto und auch in den folgenden Tagen in Lissabon und anderen kleineren Orten unvermeidbar aufgefallen ist, sind die vielen leerstehenden und zerfallenen Gebäude. Tendenziell ist dies in den südlichen Ländern keine neue Entdeckung. Neben einigen (ziemlich extremen) gruseligen Ruinen, findet man aber immer wieder tolle Schmuckstücke, welche entweder durch ihre bemalte Fassade oder durch die wuchernde Natur einen besonderen Charme erhalten.

Porto

Porto

Letztendlich haben wir es dann doch auf die touristischen Pfade zurück geschafft…

…und sind entlang des Flusses Douro am Ribeira Viertel zur Ponte Dom Luís I. geschlendert. Diese Brücke besteht aus zwei Ebenen, beide für Fußgänger freigegeben. Auf dem oberen Level verkehrt die Straßenbahn, auf der unteren der normale Straßenverkehr.

Porto

 

Ein Schlückchen Portwein muss sein in Porto

Überquert man die Brücke von der Altstadt aus kommt man in die Nachbarschaft Vila Nova de Gaia, die Heimat zahlreicher Portweinproduzenten. Wenn man schon in Porto ist, dann müssen wir natürlich auch einen der Portweinkeller besuchen. Da hat man ja schließlich keine andere Wahl, oder? 😉

Letztendlich haben wir uns für Calem entschieden und uns für die englischsprachige Tour angemeldet (ca. 30 min., 6 € inkl. Tasting).  Die Führung war sehr interessant und ist mehr als empfehlenswert. Ohne einen persönlichen Vergleich ziehen zu können, denke ich, dass diese jedoch bei jedem Unternehmen ähnlich abläuft. Eine Grundlage für die Entscheidung ist logischerweise die Verfügbarkeit, was bei uns beispielsweise beim Nachbar nebenan – Sandeman – nicht der Fall war.

Porto

Porto

 

Alle 56 Portweinproduzenten bauen ihre Trauben im Gebiet Douro an der Grenze zu Spanien an und ernten diese im September und Oktober. Zwar gibt es 120 verschiedene Traubenarten, aber nur 29 davon werden für die Herstellung des Portweins verwendet: 15 für die rote, 14 für die weiße Variante. Jeder Portwein enthält durchschnittlich fünf verschiedene Traubenarten, welche nicht immer vom selben Erntejahr stammen. Wie man es bei alkoholischen Getränken oft kennt, ist es theoretisch auch beim Portwein so, desto älter er ist, desto besser im Geschmack. Selten ist es so, dass die jeweiligen Traubenarten innerhalb eines Jahres geschmacklich so ausgereift zusammenpassen, dass der Portwein nur die dieser einen Ernteperiode enthält.

Bisher gab es das dreimal: 1870, 1920 und 2000.

Und tja, was soll man sagen? Diese sind natürlich beliebt, weshalb es jeweils nur noch eine Flasche davon gibt. Unverkäuflich, versteht sich 😉

Porto

Porto

Porto

 

 

Allgemein ladet die Uferpromenade auf dieser Seite zum Verweilen ein und umgibt sich mit einem traumhaften Ausblick auf die Altstadt von Porto.

Auch für Shoppingliebhaber hat die Stadt einiges zu bieten. Unbedingt ab zur Via Catarina 😉

 

Porto

 

Porto

Rathaus

Porto

Clerigos Turm

 


Agueda

 

Die bunten Regenschirme von Águeda

Rund eine Stunde südlich von Porto erreicht man Águeda. Auf die Idee, dieser Stadt einen Besuch abzustatten, kamen wir ehrlich gesagt erst bei Ankunft am Flughafen. Hier fanden wir eine tolle farbenfrohe Werbung, welche auf die Stadt der bunten Regenschirme hinwies. Normalerweise nur im Juli, findet dieses kleine Festival dieses Jahr sogar bis einschließlich September statt. Da wir an einem Samstag nach Águeda kamen, hatten wir auch noch die Chance über einen großen Markt zu schlendern.

Agueda

 

Ich kenne diese Art Märkte ja schon von meinen Reisen, auch von meinem Auslandssemester in Andalusien, aber Hühner, Hasen, Meerschweinchen und Co. in kleinsten Käfigen zum Verkauf angeboten – da komm´ ich noch in hundert Jahren nicht darüber hinweg.

Nun, aber zurück zu den Regenschirmen. Mehrere Gassen waren bunt geschmückt und das bunte Treiben wurde auch musikalisch begleitet.

Das perfekte Motiv zum Fotografieren, aber auch Träumen.

 

Wie unsere Reise in Portugal über Ericeira, Lissabon und der Algarve weiterging erzähle ich euch natürlich auch auf Ella Happylicious.

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Beste Grüße,

Ella

5 Comments

  • Karin Dienstag, der 20. September 2016 at 18:12

    Oh wie schön, ich liebe Portugal und war letztes Jahr auch endlich mal in Porto! Ganz wunderbare Stadt!

    Liebe Grüße aus Neapel 🙂

    Karin von lemons and volcanoes

    Reply
    • Ella Dienstag, der 20. September 2016 at 20:26

      Hi Karin, Neapel hört sich aber auch toll an – die Stadt der besten Pizza, oder? 😉 Liebe Grüße, Ella

      Reply
  • Portugal: Ericeira bis Lissabon | Ella Happylicious. Explore - Feel - Live Donnerstag, der 29. September 2016 at 19:47

    […] den Start des Roadtrips in Porto und meiner Bekanntschaft mit Portwein habe ich euch ja bereits erzählt. Von dort aus ging es über Águeda und Fatima für zwei Nächte […]

    Reply
  • Katharina Sonntag, der 2. Oktober 2016 at 11:14

    Hallo Ella,
    danke für den tollen Beitrag. Porto ist so wunderschön – da kommt gleich wieder Urlaubsfeeling auf. Vielleicht noch ein Zusatztipp: Ein Besuch in der Buchhandlung Livraria Lello e Irmão. Das lohnt sich nicht nur für Harry-Potter-Fans… 🙂
    Liebe Grüße
    Katharina

    Reply
    • Ella Sonntag, der 2. Oktober 2016 at 11:35

      Hi Katharina, danke für deine Worte! Oh, von der Buchhandlung hatte ich gelesen ja, aber da fehlt mir wohl echt das Harry-Potter-Gen 😛 Aber Porto ist echt schön <3 Liebe Grüße, Ella

      Reply

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