Portugal: Zwischen Surferort und Hauptstadt – Von Ericeira nach Lissabon

Der perfekte Tag in Ericeira, eine Enttäuschung in Sintra, Glücksmomente in Cascais und ein freudiges Wiedersehen in Lissabon, das erwartet euch alles in diesem Beitrag zu meiner Reise durch Portugal.

Über den Start des Roadtrips in Porto und meiner Bekanntschaft mit Portwein habe ich euch ja bereits erzählt. Von dort aus ging es über Águeda und Fatima für zwei Nächte nach Ericeira.

 

Ericeira, du bist ein Traum

Auf diesen gemütlichen Surferort habe ich mich besonders gefreut. Und wie sich herausstellt nicht umsonst, genau meine Welt. Ericeira hat ein sehr angenehmes Flair und für mich die perfekte Größe für einen lebenswerten Ort. Erinnerte mich fast ein bisschen an Tarifa in Spanien, wobei ich offen und ehrlich gesagt, Tarifa noch etwas schöner und ansprechender finde. Liegt sicherlich auch daran, dass ich mich mit der spanischen Sprache auch wohler fühle. Anfangs hatte ich überlegt mich in Ericeira selber in die Wellen zu stürzen, weil ein wenig Übung dringend nötig wäre. Letztendlich habe ich mich doch für einen chilligen Strandtag entschieden und den geübten Surfern zugesehen.

Tipp für Ericeira:              Falls ihr für Ericeira eine Übernachtungsmöglichkeit sucht, kann ich euch unsere Unterkunft, das Hotel Camarao herzlichst empfehlen. Vorab waren wir etwas skeptisch, weil es „nur“ 2 Sterne trägt, aber es war mit Abstand das beste Hotel unserer ganzen Reise. Die Lage ist super und die Zimmer neu renoviert und sehr modern. Das einzige Manko: Es gibt keine Parkmöglichkeiten über das Hotel zu reservieren. Aber auch nicht wirklich ein Nachtteil, weil man in der näheren Umgebung problemlos kostenlose Parkplätze findet. Im Nachhinein fand ich es sogar schade, dass wir hier nur zwei Nächte blieben.

Ericeira

ericeira

 

Mein nächster Happy Place in Cascais

Für die Weiterreise war der erste Stopp eigentlich im bekannten Sintra mit seinen farbenfrohen Palästen geplant. Leider hat uns das böse enttäuscht, weil wir absolut keinen Parkplatz finden konnten und allgemein der Verkehr dort einfach nur katastrophal war. Nachdem es uns dann schnell zu blöd wurde, haben wir Sintra einfach hinter uns gelassen und sind nach Cascais gefahren. Ich war zwar leicht enttäuscht, aber wie ich euch letzte Woche ja schon offenbart habe, ist es mir nicht so wichtig, jede Sehenswürdigkeit abzuklappern. Vielmehr hätte es mich so gestresst, noch ewig nach einem Parkplatz zu suchen, dass die Zeit in Cascais definitiv die bessere Alternative war.

Ein wenig außerhalb der Stadt am Seitenrand geparkt, ein paar Schritte gelaufen und schon war ich in meinem Happy Place angekommen.

Das tosende Meer, der leichte und frische Wind, die Vogelwelt und die Sonnenstrahlen – die perfekte Ocean Therapy.

Cascais

Cascais

 

Was erwartet uns in Lissabon?

Nachdem wir uns endlich losreißen konnten, ging es weiter zu unserem heutigen Ziel: Lissabon. Da wir ohnehin daran vorbeikamen, machten wir gleich halt in Belem. Hier schlenderten wir zum bekannten Torre de Belém und haben dort die Aussicht, wie auf die Ponte 25 de Abril – die Brücke des 25. April, auf uns wirken lassen.

Torre de Belem

Die große Besichtigungstour durch Lissabon verschoben wir dann auf den nächsten Tag. Nachdem wir uns da dann eineinhalb Stunden in den Gassen verlaufen hatten, kamen wir leider ein wenig zu spät zu unserem vereinbarten Treffpunkt am Castelo Sao Jorge.

Kleiner Tipp: Orientiert euch einfach an der Metro-Station Rossio um den Weg hoch zur Burg Sao Jorge anzugehen.

Oben angekommen erwartete uns schon eine Studienfreundin von mir, welche zurzeit zum Work Away in Lissabon ist. Zusammen liefen wir zu ein paar Aussichtspunkten im Viertel Alfama, bevor wir uns nach dem Mittagessen wieder verabschieden mussten. Den Nachmittag verbrachten wir mit einem ruhigen Spaziergang durch Baixa und Bairro Alto.

Lissabon
Lissabon

Lissabon

Mein Fazit für Lissabon ist ein wenig nüchtern.

Ich finde es ist eine schöne Stadt, aber irgendwie muss ich gestehen, ist der Funke nicht übergesprungen. Allerdings denke ich, dass ich Lissabon noch mal eine zweite Chance geben werde und definitiv bald wieder vorbeischaue.

Wart ihr bereits in Lissabon und Porto? Habt ihr einen Favoriten?

Zum Abschluss unserer Reise zog es uns noch für ein paar Tage an die Algarve. Warum ich dort auf meinen persönlichen Touristenhorror traf, aber auch Justin Bieber und Popeye zu Gesicht bekam, erfahrt ihr im nächsten Teil zu meinem Aufenthalt in Portugal.

Tragt euch doch ein, um Ella Happylicious per Mail zu folgen oder schaut auf der Facebook-Seite vorbei um nichts zu verpassen.

Ich freu mich auf euch.

Liebe Grüße,

Ella

3 Comments

  • Svenja Sonntag, der 2. Oktober 2016 at 12:24

    Hey 🙂
    Ich habe das Gefühl das irgendwie derzeit jeder zweite nach Porto fährt 😀 Und Lissabon sieht ja mal schön und interessant aus. Danke für das Teilen deiner Eindrücke und der ansprechenden Bilder! 🙂

    LG Svenja

    Reply
    • Ella Sonntag, der 2. Oktober 2016 at 18:01

      Liebe Svenja, jaaa, da hast du recht, das Gefühl hab ich auch. Portugal, Norwegen und die Griechischen Inseln sind irgendwie dieses Jahr der absolute Renner 😉 😛 Danke, für deine lieben Worte <3

      Reply
  • Portwein in Porto | Ella Happylicious. Explore - Feel - Live Freitag, der 4. November 2016 at 20:24

    […] unsere Reise in Portugal über Ericeira, Lissabon und der Algarve weiterging erzähle ich euch natürlich auch auf Ella […]

    Reply

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