Cook Inseln – Reisetipps

Während meiner kleinen Weltreise verbrachte ich auch einige Tage auf den Cook Inseln. Über meine Zeit dort habe ich dir bereits erzählt. Gerne möchte ich dir aber auch ein paar Informationen liefern um dir deine Reiseplanung für die Cook Inseln etwas zu erleichtern. Wenn du weitere Fragen hast, kannst du mir gerne schreiben!

 

Allgemeine Informationen für eine Reise zu den Cook Inseln

Anreise:          Ab Sydney / Ab Auckland nach Avarua auf der Hauptinsel Rarotonga. Von dort aus kannst du mit Air Rarotonga auf die weiteren Inseln fliegen.

Visum:                 Wird bei Anreise vor Ort ausgestellt. Gültig für 31 Tage (aktueller Stand).

Transport vor Ort:           Auf Rarotonga verkehren zwei Buslinien, welche auf der größten Straße einfach nur im Kreis um die Insel fahren. Die eine im und die andere gegen den Uhrzeigersinn. Pläne zu welchen Uhrzeiten die Busse in welchem offiziellem Haltepunkt halten gibt es zum Beispiel in dem Besucherhandbuch, welches beispielsweise auch am Flughafen ausliegt. Falls man mit einem Bus mitfahren möchte (tlw. auch möglich, wo immer man grad einsteigen will) sollte man einfach kurz winken. Die Fahrkarte (zum Beispiel eine 10er Karte – welche auch von mehreren Personen verwendet werden darf) kann direkt beim Busfahrer erworben werden.

Auf Aitutaki fahren nur sehr wenige Autos und es gibt gar keine öffentlichen Verbindungen. Hauptverkehrsmittel ist der gute alte Motorroller bzw. Motorräder. Mieten kann man diese eigentlich so gut wie überall, auch in den Unterkünften.

Währung / Geld:            Bezahlt wird auf den Cook Inseln mit dem Neuseeländischen Dollar. Allerdings gibt es auch vereinzelte Sonderprägungen und –formen der Münzen. Eine sogar in Dreiecksform. Sehr putzig und gut geeignet als Souvenir, aber Achtung: Diese sind in Neuseeland nicht zur Bezahlung zulässig!

Auf Aitutaki könnte man Schwierigkeiten haben an Bargeld zu gelangen, darum am besten bereits auf Rarotonga genügend vorsorgen. Hier ist auch am Flughafen ein ATM zu finden. Je nachdem mit welcher Bank- oder Kreditkarte man unterwegs ist, muss man hier jedoch mit Gebühren rechnen. Ich persönlich habe mit meiner neuseeländischen Bankkarte Geld abgehoben und mir wurden dafür sechs Dollar zusätzlich berechnet.

Internet:                             Für die Internetversorgung gibt es auf den Cook Inseln diverse Hotspots. Um sich mit diesen verbinden zu können, kann man beispielsweise in der Post oder ggf. auch bei den Hotels spezielle Volumen kaufen. Wirklich gut ist die Verbindung logischerweise nur, wenn man sich in Nähe eines Transmitters befindet. In machen Hotels ist natürlich ohnehin das Internet dabei.

 

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Unterkunft und Verpflegung auf den Cook Inseln

Aitutaki

Aitutaki:                              Paradise Cove Lodge, Amuri

+ Lage direkt am Strand

+ Frühstück inklusive                                                                  

+ Rollervermietung vor Ort

+ Hilfe bei Buchung von Touren

+ kostenloser Transfer vom/zum Flughafen

+ Strandbar

+ Balkon mit Meerblick

                                                                                              – keine Klimaanlage

                                                                                              – defekter Insektenschutz

                                                                                              – mangelnde Pflege der Palmen

 

Wenn man auf die Cook Inseln fliegt, wünscht man sich logischerweise pure Erholung. Diese bekommen jedoch sicherlich nur hartgesonnene Reisende bei purer Hitze ohne Klimaanlage oder Ameisen und sonstige Kriechtiere im Bett, weil die Netze an Tür und Fenster Löcher haben. Leider bin ich kein Palmenexperte, aber einer der Locals meinte zu uns, dass diese eigentlich gestutzt gehörten, damit sie keine Lebensgefahr darstellen würden. Die hat man aber leider dadurch, dass es unkalkulierbar war, wann die nächste Kokosnuss runtersaust. Nichtsdestotrotz muss man sagen, dass dies nur eine Momentaufnahme ist und sich diese „Minuspunkte“ auch leicht beheben lassen und dies vielleicht mittlerweile auch der Fall ist.

Du solltest auch einplanen, dass es in Aitutaki nur einen kleinen Supermarkt gibt, wessen Auswahl minimal und auch ziemlich teuer ist. Einerseits um die Wirtschaft zu unterstützen, andererseits auch um ein bisschen unter die Einheimischen zu kommen finde ich es super da mal vorbeizuschauen und ein paar Dollar da zu lassen. Um sich jedoch ein paar Tage rein von den Angeboten dieses Ladens über Wasser zu halten ist er doch nicht geeignet. Dies solltest du bei der Wahl der Unterkunft und der inkludierten Verpflegung ebenfalls beachten.

Die Leute und auch das liebevoll gestaltete Frühstück in der Paradise Cove Lodge sind sicherlich ein Pluspunkt. Falls du nur ein geringes Budget hat, ist diese Unterkunft eine Recherche wert. Abends gibt es direkt am Strand – vor der Hüttentüre sozusagen – eine kleine Bar, bei der man neben Cocktails auch Snacks bestellen kann. Alles umrahmt von einem atemberaubenden Sonnenuntergang.

Ich bin eher der Backpacker, der keine Probleme hat auch mal in Mehrbettzimmern im Hostel zu schlafen und richtig auf Low-Budget zu gehen. Jedoch würde ich hier deutlich den Tipp geben für die Unterkunft mal tiefer in die Tasche zu greifen.

 

Rarotonga

Rarotonga:                         Muri Lagoon View Bungalows / Muri Beach Club Hotel

+ viel Platz

+ sehr zuvorkommendes Personal

+ eigene Waschmaschine (Bungalows)

+ Ausblick (Bungalows)

+ direkte Strandlage (Hotel)

+ kostenlose Kajaks, SUP, Liegen (Hotel)

+ Frühstück inklusive (Hotel)

– kostenpflichtiger Transfer vom/zum Flughafen

Auf Rarotonga – der Hauptinsel der Cook Inseln – ist es sicherlich kein Problem eine passende Unterkunft zu finden, da die Auswahl hier um einiges größer ist als auf Aitutaki. Wie im Bericht erwähnt haben wir ursprünglich einen Muri Lagoon View Bungalow gebucht und wären damit auch super zufrieden gewesen. Ein Pluspunkt war sicherlich auch die eigene Waschmaschine ;). Die Selbstversorgung war absolut kein Problem, da es auf der Insel mehrere kleine Supermärkte, aber auch einen größeren gibt (der mehr wie eine Lagerhalle aussieht ;)).

Nach unserem Upgrade zum Muri Beach Club Hotel hatten wir sogar noch das Frühstück inklusive. Außerdem konnte man sich kostenfrei SUP-Bretter und Kajaks ausleihen um damit die Lagune zu erkunden. Die Liegen am Strand, welcher direkt vorm Hotel ist, waren auch im Preis inbegriffen. Übrigens: das Muri Beach Club Hotel trägt auch Hochzeiten aus 😉

Die Zimmer waren groß und sauber und das Personal sehr zuvorkommend und herzlich. Zusammenfassend war unsere Unterkunft auf Rarotonga echt empfehlenswert.

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Das absolute Highlight der Cook Inseln:              

Die Lagune von Aitutaki

Bist du auf Aitutaki zu Besuch dann musst du unbedingt einen Ausflug zur Lagune machen. Es gibt zahlreiche Veranstalter, welche sich größtenteils nur in den Booten und der Gruppengröße unterscheiden. Wir haben uns für den günstigsten entschieden und waren absolut glücklich darüber.

Selbst wenn dich deine Reise nur nach Rarotonga bringt, kannst du von dort aus einen Tagesausflug zur Lagune buchen. Letztendlich im Preis teurer als wenn du direkt von Aitutaki aus losstartet, aber der Flug ist hier natürlich auch mit eingerechnet. Falls du gerne vorab planen möchtest, guck einfach auf der Seite von Air Rarotonga. Die Fluggesellschaft der Cook Inseln bietet die Möglichkeit diesen Tagestrip im Voraus zu buchen.

Lese doch auch meinen Bericht zu unserer Zeit auf den Cook Inseln.

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