Die Cook Inseln – Der Pazifische Traum?

Glasklares, türkisfarbenes Wasser, endlose Strände, Palmen soweit das Auge reicht, Kokosnüsse und andere exotische Früchte to go, chillige Leute…sounds like Paradise…

 

Die Cook Inseln sind unsere Wahl

Die Auswahl an pazifischen Inseln ist groß und der Reiz eine oder mehrere zu besuchen, wenn man „schon mal in der Gegend ist“ natürlich auch.

Für unsere Weltreise, welche uns unter anderem nach Neuseeland und Australien brachte, war also klar: Wir holen uns den pazifischen Traum!

Das Budget spielt dabei auch eine große Rolle, weshalb wir uns letztendlich für die Cook Inseln entschieden haben. Hier waren die Flüge als wir buchten sogar günstiger als zu den Fiji-Inseln.

Von den fünfzehn Inselgruppen sind nur die geringsten touristisch erschlossen. Was finde ich auch sein positives hat.

 

Von Sydney zu den Cook Inseln

Unsere Reise führt uns von Sydney mit Air New Zealand zur Hauptinsel Rarotonga. Durch die Datumsgrenze dürfen wir den Tag zweimal erleben. Samstagabend abgeflogen, samstagmorgens angekommen! Was jedoch nicht so wirklich die Auswirkungen hat, da man während einer längeren Reise ohnehin selten weiß, welcher Tag gerade ist.

Am selben Tag geht es direkt weiter.  Mit einer kleinen Propellermaschine nach Aitutaki. Ich sage es dir, dieser Landeanflug ist der Hammer! Der Ausblick auf die Riffe, das schimmernde Wasser. Da bin ich doch tatsächlich mal sprachlos.

Cook Islands Cook Islands

Der Traum geht gleich weiter als wir am Flughafen oder eher Flughäfchen mit Blumenketten begrüßt wurden. Auf dieser Insel bleiben wir vier Nächte.

 

Paradies oder Fehlentscheidung auf Aitutaki?

Da wir auch auf den Cook Inseln Low-Budget unterwegs waren haben wir uns für eine günstigere Unterkunft entschieden. Was aber auf den ersten Blick absolut die richtige Entscheidung war. Eine traumhafte Kulisse. Eine kleine Hütte zwischen Palmen direkt am Strand, mit Balkon. Meerblick inklusive. Nach den ersten paar Stunden kommen jedoch auch die ersten Zweifel an der Auswahl. (Mehr zur Wahl der richtigen Unterkunft).

Aitutaki Cook Islands

 In Aitutaki ist das Hauptfortbewegungsmittel der Motorroller. Da wir von unseren Fähigkeiten Roller zu fahren jedoch nicht so überzeugt sind, verbringen wir die Zeit am Strand. Oder gehen spazieren, was in der Hitze jedoch nicht gerade zu einer Wanderung ausartet. Worüber wir jetzt auch nicht traurig sind. Direkt aufgefallen ist uns jedoch, dass es in vielen Gärten einen Mini-Friedhof gibt. Eine ungewohnte, aber liebevolle Art, die herzlich geschmückten Gräber direkt bei sich zu haben.

 

Atemberaubende Momente an der Aitutaki Lagoon

An unserem vorletzten Tag auf Aitutaki buchen wir eine Tour zur Lagune. Wir werden vom Hotel abgeholt und zusammen mit sieben anderen Urlaubern zum Boot gebracht. Los geht der Ausflug raus aufs Meer um die Lagune zu erkunden. Worte können kaum beschreiben, wie atemberaubend dieses Erlebnis war. Glasklares Wasser und kleine Inseln mit Palmen bestückt erwarten uns. Wir schnorcheln und entdecken die Unterwasserwelt der wundervollen Aitutaki Lagoon. Unser Guide – ein Einheimischer – hat für alles gesorgt. Erfrischende Limonade und Früchte, wie Kokosnüsse und Bananen, begleiten uns den ganzen Tag. Zu Mittag legen wir an einer kleinen Insel an, wo uns auf der Terrasse einer kleinen Hütte ein leckeres Barbecue zubereitet wurde. Ein weiteres Highlight gibt es für uns kurz darauf: Das Post Office der „One Foot Island“ hat die offizielle Erlaubnis Stempel in Reisepässe zu machen. Das dürfen wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen und holen uns das besondere Souvenir der Cook Inseln ab. Ein einmaliger Tag geht nach einer weiteren Schnorcheleinheit zu Ende.

Cook Islands

Cook Islands Cook Islands

Cook Islands

Cook Islands

Zurück zur Hauptinsel der Cook Inseln

Am nächsten Vormittag geht es für weitere fünf Nächte zurück nach Rarotonga.

Hier ist es mir zum ersten Mal in meinem Leben passiert, dass ich doch tatsächlich ein Upgrade bekommen habe. Ursprünglich hatten wir einen kleinen Bungalow auf einem Hügel in Muri Beach gebucht, da dieser jedoch nach zwei Tagen anderweitig gebraucht wurde, dürfen wir für die restliche Zeit ins 4-Sterne-Hotel direkt am Strand ziehen. Wer will sich da beschweren? Hier werden sogar kostenlos Kajaks und Stand-Up-Paddles verliehen. Die Cook Inseln werden sammeln extra Pluspunkte. Wir sind natürlich mega neugierig, wie wir uns auf so einem SUP anstellen. Für unser Ego ist es jedoch wohl besser JETZT mit der Geschichte dazu aufzuhören. Fail sag ich bloß. Aber unsere Zuschauer haben sich glaub ich super amüsiert. Zum Entertainer geboren.

Auf Rarotonga haben wir auch eine Art Wochenmarkt besucht, was definitiv sehr interessant war. Neben frischen Früchten kann man hier auch das ein oder andere Souvenir organisieren und teilweise Auftritte von einheimischen Musikern miterleben.

Rarotonga

Rarotonga

Rarotonga

Rarotonga

Die letzten zwei Tage auf den Cook Inseln meint es der Wettergott leider nicht mehr so gut mit uns. Regen, Regen, Regen. Doch das tut unserer Stimmung keinen Abbruch. Auf den Cook Inseln gibt es keine schlechte Laune, das ist unser festes Motto. Bis auf ein paar einzelne Ausnahmen der Busfahrer, gilt das wohl auch für die gesamte Bevölkerung der zwei besuchten Inseln. Überraschung ist das keine große für uns. Es würde uns wohl eher überrumpeln, wenn wir keine chillige Atmosphäre erleben würden.

Mein Fazit zum pazifischen Traum – Cook Inseln

Ein echter pazifischer Traum, ein Traum der zur Wirklichkeit wurde. Besonders der Ausflug zur Lagune wird mir lange Zeit in Erinnerung bleiben, da er definitiv zu den besten Tagen meines Lebens zählt.

Erneut auf die Cook Inseln möchte ich trotzdem nicht fliegen – dafür ist die Auswahl an weiteren reizvollen Inseln viel zu groß. Tahiti, Neukaledonien und Fiji are calling! Kannst du sie hören?

Falls du noch Fragen, Wünsche, Meinungen bezüglich der Cook Inseln hast oder vielleicht selber eine Reise dorthin planst – hier findest du ein paar Informationen. Ich freu mich von dir zu hören!

4 Comments

  • Diese Reiseerlebnisse, die mich nicht loslassen | Ella Happylicious Sonntag, der 7. August 2016 at 10:11

    […] jetzt – über ein Jahr später – ein Lächeln ins Gesicht. Darüber habe ich euch auch hier […]

    Reply
  • Julia Montag, der 3. Oktober 2016 at 05:56

    Die Cook Inseln stehen definitiv noch auf meiner Bucket Liste und sind soeben ein Stück höher gerutscht 🙂
    Alles Liebe, Julia

    Reply
    • Ella Montag, der 3. Oktober 2016 at 19:10

      Ja unbedingt! Der Ausflug zur Aitutaki Lagoon gehört definitiv zu den schönsten Tagen aller meiner Reisen! <3 Liebe Grüße, Ella

      Reply
  • Cook Inseln – Übersicht | Ella Happylicious. Explore - Feel - Live Dienstag, der 11. Oktober 2016 at 17:53

    […] meiner kleinen Weltreise verbrachte ich auch einige Tage auf den Cook Inseln. Über meine Zeit dort habe ich dir bereits erzählt. Gerne möchte ich dir aber auch ein paar Informationen liefern um dir deine Reiseplanung für die […]

    Reply

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